Diablo 4 Season 15: Diese Probleme muss Blizzard lösen
Inhaltsverzeichnis
- Diese Inhalte sollten im Spiel bleiben
- Kriegspläne motivieren nur bis zu einem bestimmten Punkt
- Zu viele Begrenzungen sorgen für Frust
- Die Beutetruhe verhindert zusätzliche Charaktere
- Gefährten sollten sämtliche Handwerksmaterialien einsammeln
- Rote Portale unterbrechen die Höllenflut
- Der Beutefilter ignoriert teilweise die eigenen Regeln
- Fehlerhafte Höllenfeuerfackeln zeigen den falschen Setbonus
- Snapshotting verzerrt Builds und Bestenlisten
- Der Hexenmeister ist den anderen Klassen weit voraus
- Die Bestenlisten hängen zu stark von Zufall und Fehlern ab
- Visuelle Effekte und Leistung müssen verbessert werden
- Das Neuauswürfeln funktioniert mit Controller nicht richtig
- Die angezeigten Charakterwerte führen Spieler in die Irre
- Der Horadrimwürfel kostet zu viel Zeit
- Sagenhafte mythische Gegenstände benötigen eine Überarbeitung
Blizzard hat eine neue Feedback-Umfrage zu Diablo 4 verschickt. Rob bewertet Season 15 grundsätzlich positiv: Das Töten großer Monstergruppen, die Kriegspläne und die zurückgekehrten Inhalte aus früheren Diablo-Spielen sorgen für eine motivierende Spielschleife. Gleichzeitig sieht er zahlreiche Probleme bei der Balance, der Beutetruhe, dem Horadrimwürfel und den Bestenlisten.

Diese Inhalte sollten im Spiel bleiben
Vor allem die nostalgischen Inhalte gehören zu den Stärken der Season. Dazu zählen die Begegnungen mit Diablo, Baal und Mephisto sowie das Echo von Tristram. Auch Uber Diablo und die Höllenfeuerfackel sollten dauerhaft in Diablo 4 verfügbar bleiben.
Dasselbe gilt für die neuen Runenwörter und einzigartigen Gegenstände. Besonders hervorgehoben werden:
Einige Runenwörter lassen sich vergleichsweise günstig herstellen und haben trotzdem einen großen Einfluss auf Builds. Deshalb könnten einzelne Verstärkungen oder Abschwächungen notwendig sein. Rätsel stellt jedoch nicht grundsätzlich ein Problem dar, da du die benötigten Jah- und Ber-Runen zuerst finden beziehungsweise herstellen musst.
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Kriegspläne motivieren nur bis zu einem bestimmten Punkt
Der accountweite Fortschritt der Kriegspläne gehört zu den wichtigsten Verbesserungen. Dadurch musst du ihre Stufen nicht mit jedem neuen Charakter vollständig neu erspielen.
Der Weg durch einen Kriegsplan fühlt sich lohnend an, solange du neue Knoten freischaltest und den jeweiligen Baum ausbaust. Nach dem vollständigen Ausbau verlieren die Aktivitäten jedoch deutlich an Bedeutung. Die eigentlichen Abschlussbelohnungen bieten zu wenig Anreiz.
Verbessert werden sollten vor allem:
- eine deutlichere Anzeige für mythische Kriegspläne
- eine höhere Häufigkeit mythischer Kriegspläne
- bessere Belohnungen nach dem vollständigen Ausbau
- weitere Wechselwirkungen mit den Mächten der Großen Übel
- zusätzliche Verbindungen zu Alptraumdungeons und Höllenfluten
Zu viele Begrenzungen sorgen für Frust
Ein zentraler Kritikpunkt sind die zahlreichen Obergrenzen. Besonders störend ist die Beschränkung der Scherben, die für den Zugang zum Echo von Tristram benötigt werden. Findest du eine Scherbe erneut, kannst du das zusätzliche Exemplar nicht sinnvoll lagern. Die Scherben sollten deshalb stapelbar sein.
Daneben werden weitere Begrenzungen kritisiert:
- Obergrenzen für Handwerksmaterialien
- das Limit der Bewegungsgeschwindigkeit
- Einschränkungen bei den Regeln des Beutefilters
- die begrenzte Auswahl einzigartiger Gegenstände innerhalb einzelner Filterregeln
- zu wenig Platz in der Beutetruhe
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Die Beutetruhe verhindert zusätzliche Charaktere
Der Platzmangel in der Beutetruhe ist eines der größten Hindernisse beim Erstellen weiterer Charaktere. Wenn du mehrere Klassen und Builds spielst, musst du Sets, Zauber, einzigartige Gegenstände, Runen und Schlüssel aufbewahren.
Bereits wenige Charaktere können den verfügbaren Platz vollständig beanspruchen. Besonders dringend sind deshalb eigene Reiter für Runen und Schlüssel. Alternativ müsste Blizzard die Anzahl der Gegenstände reduzieren, die dauerhaft aufbewahrt werden müssen.
Zurück zur ÜbersichtGefährten sollten sämtliche Handwerksmaterialien einsammeln
Gefährten sammeln bereits Materialien wie Verhüllte Kristalle und Rohleder automatisch auf. Bei Zerstreuten Prismen und verschiedenen Materialien des Horadrimwürfels funktioniert das jedoch nicht zuverlässig.
Gefährten sollten grundsätzlich alle Handwerksmaterialien automatisch aufnehmen. Das würde unnötige Laufwege vermeiden und das Farmen großer Gegnergruppen flüssiger gestalten.

Rote Portale unterbrechen die Höllenflut
Die roten Portale in der offenen Welt führen zu kurzen Begegnungen mit bekannten Gegnern. Problematisch ist der Rückweg: Nach dem Verlassen des Portals landest du nicht immer an der ursprünglichen Position, sondern wirst nach Gea Kul versetzt.
Dadurch wird eine laufende Höllenflut unterbrochen. Zusätzlich entstehen weitere Ladebildschirme und ein langer Rückweg zum vorherigen Gebiet. Die Portale sollten dich deshalb wieder genau an ihrem Eingang absetzen.
Zurück zur ÜbersichtDer Beutefilter ignoriert teilweise die eigenen Regeln
Der Beutefilter blendet unerwünschte Gegenstände aus. Trotzdem können genau diese Gegenstände anschließend über die Horadrische Post in deiner Beutetruhe landen. Damit wird eine bewusst festgelegte Filterregel umgangen.
Zusätzlich begrenzen die maximale Anzahl der Regeln und die eingeschränkte Auswahl einzigartiger Gegenstände die Feinabstimmung. Wenn du nach mehreren konkreten Ausrüstungsteilen suchst, musst du deine Vorgaben auf verschiedene Regeln verteilen und stößt schnell an das Gesamtlimit.
Zurück zur ÜbersichtFehlerhafte Höllenfeuerfackeln zeigen den falschen Setbonus
Einige Höllenfeuerfackeln für den Barbaren sind falsch beschriftet. Eine Fackel kann den Schmelztiegel des Berserkers anzeigen, tatsächlich aber für ein anderes Set gewertet werden. Dadurch wird der erwartete Setbonus nicht aktiviert.
Dieser Fehler wirkt sich direkt auf fertige Builds aus und zwingt dich dazu, verschiedene Fackeln praktisch zu testen. Eine eindeutige und technisch korrekte Zuordnung fehlt.
Zurück zur ÜbersichtSnapshotting verzerrt Builds und Bestenlisten
Snapshotting ermöglicht es, Effekte von Zaubern, Siegeln oder Setboni zu behalten, obwohl die dafür verwendete Ausrüstung anschließend gewechselt wird. Diese Mechanik ist schwer verständlich und benachteiligt Spieler, die den Ablauf nicht kennen.
Besonders problematisch wird sie in Verbindung mit den Bestenlisten. Dort treffen Snapshotting, Exploits und Builds mit extremem oder unbegrenztem Schaden aufeinander. Ein regulär gespielter Charakter kann mit solchen Ergebnissen kaum konkurrieren.
Zurück zur ÜbersichtDer Hexenmeister ist den anderen Klassen weit voraus
Der Hexenmeister konnte bereits auf dem PTR Grubenstufe 150 in weniger als einer Minute abschließen. Trotzdem wurde die Klasse anschließend weiter verstärkt.
Der Unterschied zum Druiden fällt besonders drastisch aus. Während starke Hexenmeister Grubenstufe 150 in sehr kurzer Zeit abschließen, erreichen manche Druiden diese Stufe überhaupt nicht. Vollständig identische Klassenstärken sind unrealistisch, Unterschiede dieser Größenordnung zerstören jedoch die Balance.
Der Splitter des Schwarzen Seelensteins verstärkt das Problem zusätzlich, weil der Hexenmeister daraus einen besonders hohen Schadensmultiplikator erhält.
Zurück zur ÜbersichtDie Bestenlisten hängen zu stark von Zufall und Fehlern ab
Neben der Klassenbalance beeinflussen zahlreiche Zufallsfaktoren die Ergebnisse im Turm:
- Bosse können unsichtbar werden.
- Manche Bosse sind deutlich stärker als andere.
- Bestimmte Monstergruppen bringen mehr Fortschritt.
- Offene Karten bieten Vorteile gegenüber engen Gebieten.
- Snapshotting und Exploits ermöglichen extreme Ergebnisse.
- Fehler mit unbegrenzt wirkenden Effekten verfälschen Ranglistenplätze.
Das System der Großen Nephalemportale aus Diablo 3 löste diese Aufgabe besser. Die aktuellen Bestenlisten bilden nicht zuverlässig ab, wie stark ein Charakter oder Spieler tatsächlich ist.
Zurück zur ÜbersichtVisuelle Effekte und Leistung müssen verbessert werden
Die Effekte des Hexenmeisters können große Teile des Bildschirms verdecken. Bodeneffekte von Gegnern sind dadurch teilweise kaum noch zu erkennen. Eine Option zum Abschwächen oder transparenteren Darstellen der Effekte könnte dieses Problem reduzieren.
Hinzu kommen Leistungseinbrüche in Höllenfluten, bei Weltbossen, in roten Portalen und in Gruppen mit Hexenmeistern. Diese Ruckler treten selbst auf einem sehr leistungsstarken Rechner auf. Auch längere oder stockende Ladebildschirme gehören zu den genannten Problemen.
Zurück zur ÜbersichtDas Neuauswürfeln funktioniert mit Controller nicht richtig
Auf Konsolen lassen sich bestimmte Werte eines Gegenstands nicht zuverlässig mit dem Controller neu auswürfeln. Betroffene Spieler müssen eine Maus an ihre PlayStation oder Xbox anschließen, um die gewünschte Änderung vorzunehmen.
Da das Problem bereits seit dem Start der Season besteht, gehört es zu den besonders unverständlichen technischen Fehlern.
Zurück zur ÜbersichtDie angezeigten Charakterwerte führen Spieler in die Irre
Die Charakterwerte stellen additiven und multiplikativen kritischen Trefferschaden sowie Schaden gegen verwundbare Gegner nicht verständlich dar. Dadurch kannst du einen additiven Bonus fälschlicherweise für stärker halten als einen multiplikativen Wert.
Das wirkt sich auch auf die Vollendung von Gegenständen aus. Werden die falschen Affixe verbessert, kann ein Gegenstand trotz höher angezeigter Zahlen tatsächlich weniger Schaden verursachen.
Zurück zur ÜbersichtDer Horadrimwürfel kostet zu viel Zeit
Der Horadrimwürfel verlangt bei vielen Vorgängen zusätzliche Bestätigungen. Selbst im Solo-Selbstfinder-Modus erscheint der Hinweis, dass ein Gegenstand an den Account gebunden und nicht mehr handelbar wird.
Weitere Kritikpunkte sind:
- Gegenstände müssen einzeln bearbeitet werden.
- Transfigurationen erfordern zahlreiche Wiederholungen.
- Gewünschte große Affixe hängen stark vom Zufall ab.
- Unbrauchbare Resultate wie „Unzerstörbar“ sorgen für Frust.
- Die Benutzeroberfläche reagiert umständlich und langsam.
Dadurch verbringst du viel Zeit in der Stadt, anstatt Monster zu bekämpfen. Der Horadrimwürfel sollte schneller bedienbar sein und weniger stark an einen Glücksspielautomaten erinnern.
Zurück zur ÜbersichtSagenhafte mythische Gegenstände benötigen eine Überarbeitung
Viele der bekannten sagenhaften mythischen Gegenstände sind nach Robs Einschätzung zu schwach. Als wirklich nützlich hebt er vor allem den Ring der Sternenlosen Himmel und das Geschmolzene Herz von Selig hervor.
Überarbeitet oder verstärkt werden sollten unter anderem:
- Andariels Antlitz
- Schleier des falschen Todes
- Tyraels Macht
- Verhängnisbringer
- Der Großvater
- Harlekinskrone
Auch die Herstellung gezielter Gegenstände bereitet Probleme. Spieler können zahlreiche Funken verbrauchen, ohne den gewünschten Gegenstand zu erhalten. Bestimmte sagenhafte mythische Gegenstände sollten sich deshalb wieder gezielter herstellen lassen.
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Kommentare:
Sehe ich ähnlich. Die wenigen Splitter die ich bisher gefunden habe, waren ausschließlich gelb. Somit kommt ich damit auch nicht weiter. Das Platzthema wird seit Season 1 schon thematisiert, wurde dann kurz besser und mit jeder Season scheinen weitere Gegenstände hinzukommen, die es dann weiter verschlechtern. Aktuelle Season setzt dem Ganzen nochmal einen oben drauf.
Lieber Rob Ich kann dir bei diesen Beitrag nur absolut zustimmen , aber wieso Splitter stapeln fallen doch sowieso nicht oder nur falsch. Meiner Spielpartnerin (300) und mir (270) sind zusammen insgesamt 6 Splitterruns gelungen , leider keine 15-20 ;-))) . Gelbe und Blaue Splitter hätte man vielleicht 7 oder 12 aber Rote Splitter NULL . Seit dem sogenannten Ein Monatspatch vom 14.10. ist alles auf null


