Kriegsnebel und mythische Kartenelemente machen Diablo 5 unberechenbar

Geschrieben von Telias am 08.10.2026 um 12:09
Kommentare (0)

Inhaltsverzeichnis

Diablo 5 setzt deutlich stärker auf Erkundung und eine wandelbare Spielwelt als sein Vorgänger. Das geht aus einem aktuellen Interview hervor, das VidaExtra während der BlizzCon 2026 mit Chief Art Director John Mueller und Executive Producer Matt Zitterman führt. Die Entwickler sprechen darin über prozedural zusammengesetzte Karten, einen dauerhaft präsenten Kriegsnebel und die Karawane als mobile Basis. Sobald du mit ihr an einen neuen Standort ziehst, erwartet dich eine neu erzeugte Umgebung mit veränderten Gegnern, interessanten Orten und Belohnungen. Seltene und mythische Kartenelemente sollen dabei selbst nach Hunderten Spielstunden noch für unbekannte Entdeckungen sorgen.

Kriegsnebel und mythische Kartenelemente machen Diablo 5 unberechenbar

Prozedurale Kartenelemente verändern die Gebiete

Die Spielwelt von Diablo 5 besteht nicht aus einer einzigen, unveränderlichen offenen Welt. Das Action-Rollenspiel verwendet stattdessen prozedurale Karten, die aus unterschiedlichen Elementen zusammengesetzt sind. Sobald du deine Karawane an einen neuen Standort bewegst, entsteht laut Chief Art Director John Mueller eine neue Karte.

Diese Kartenelemente bestimmen, wie das jeweilige Gebiet aufgebaut ist und was dich dort erwartet. Neben gewöhnlichen Bestandteilen existieren seltene und mythische Varianten. Sie tauchen entsprechend seltener auf und erweitern die möglichen Zusammenstellungen der Umgebung. Blizzard verfolgt damit das Ziel, auch erfahrenen Spielern nach sehr langer Spielzeit noch Abschnitte zu zeigen, die sie zuvor nicht gesehen haben.

Die zufällige Gestaltung betrifft nicht nur den Verlauf der Wege. Auch Monster, Gegnergruppen, interessante Orte und Belohnungen befinden sich nicht zwangsläufig an den gleichen Stellen. Wiederkehrende Besuche laufen dadurch weniger vorhersehbar ab als in einer dauerhaft festgelegten Spielwelt.



Zurück zur Übersicht

Der Kriegsnebel kehrt dauerhaft zurück

Eine zentrale Rolle spielt dabei der Kriegsnebel. Dieser bleibt in Diablo 5 dauerhaft Bestandteil der Erkundung und verdeckt die prozedural erzeugte Umgebung. Beim Wechsel in ein neues Gebiet kennst du deshalb weder den vollständigen Aufbau der Karte noch die Position der dortigen Gefahren und Entdeckungen.

Mueller beschreibt dieses Konzept als ständige Entdeckung. Du weißt nicht genau, was sich hinter der nächsten Ecke befindet, und musst dich nach jedem Standortwechsel erneut orientieren. Die Karte vermittelt dadurch wieder stärker das Gefühl einer unbekannten und gefährlichen Welt.

Der Kriegsnebel unterscheidet sich damit deutlich von der Oberwelt in Diablo 4. Dort bleibt die einmal enthüllte Karte dauerhaft sichtbar. Nach Ansicht Muellers geht dadurch ein Teil des Geheimnisses verloren, das er mit der ersten Erkundung Sanktuarios verbindet. Diablo 5 stellt dieses Gefühl erneut in den Mittelpunkt.

Zurück zur Übersicht

Die Karawane verbindet Erkundung und Spielfortschritt

Die Karawane ist nicht nur ein Transportmittel, sondern deine mobile Basis in der zerstörten Welt. Klassische Städte mit dauerhaft verfügbaren Händlern und Schmieden stehen nicht mehr im Zentrum. Stattdessen begleiten dich Überlebende, Händler und weitere Gefährten auf deiner Reise durch den westlichen Kontinent Sanktuarios.

Diablo 5 Karawane

Mit der Bewegung der Karawane beginnt jeweils ein neuer Abschnitt der Erkundung. An ihrem nächsten Standort erwartet dich eine neu zusammengesetzte Karte, deren Umgebung zunächst unter dem Kriegsnebel verborgen liegt. Die Karawane verbindet damit den Fortschritt der Kampagne unmittelbar mit dem prozeduralen Aufbau der Spielwelt.

Die mitreisenden Charaktere erfüllen außerdem eine erzählerische Funktion. Sie besitzen eigene persönliche und tragische Geschichten darüber, wie sie Diablos Eroberung überleben. Gleichzeitig übernehmen sie praktische Aufgaben und dienen unter anderem als Händler und Begleiter.



Zurück zur Übersicht

Keine feste Open World, aber das Gefühl einer großen Welt

Obwohl Diablo 5 auf wechselnde Karten setzt, soll die Umgebung nicht wie eine lose Abfolge kleiner Gebiete wirken. Blizzard erweitert dafür die Technik, die bereits bei den Dungeons aus Diablo 4 und in großen Teilen von Diablo 3 zum Einsatz kommt. Das Ergebnis soll wie eine große, zusammenhängende und von Hand gestaltete Welt erscheinen.

Der westliche Kontinent bietet dabei unterschiedliche Regionen, Stimmungen und Farbpaletten. Einige Bereiche sind bereits aus früheren Spielen bekannt, andere Teile Sanktuarios sind neu. Die prozedurale Technik kombiniert diese Vielfalt mit wechselnden Karten, verborgenem Gelände und seltenen Umgebungselementen.

Weitere Aussagen von John Mueller und Matt Zitterman findest du im vollständigen Interview bei VidaExtra.

Zurück zur Übersicht


Verpasse keine Diablo News und Guides mehr und folge uns auf Facebook, X oder abonniere unseren RSS-Feed.

Zurück zur Übersicht



Kommentare:

Datenschutz / Impressum / Umweltschutz / Privatsphäre

© 2003-2026 - 4Fansites, Weiterverwendung von Inhalten oder Grafiken nur mit Erlaubnis.

Diablo 3, Diablo 4, Diablo Immortal, Diablo 2 Resurrected and Blizzard Entertainment are trademarks or registered trademarks of Blizzard Entertainment in the U.S. and/or other countries.