Diablo 5 bringt klassische Sets zurück – aber mit einem neuen Ansatz
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Traditionelle Set-Gegenstände feiern in Diablo 5 ihr Comeback. Die Entwickler wollen damit jedoch keine starren Ausrüstungszwänge schaffen. Sets sollen dir den Einstieg in komplexere Builds erleichtern, ohne die Vielfalt im Endgame einzuschränken.

Sets sollen mehr Builds ermöglichen
Blizzard greift das klassische Prinzip aus früheren Diablo-Spielen wieder auf: Du findest ein Ausrüstungsteil, erkennst seine Zugehörigkeit zu einem Set und kannst anschließend gezielt nach den übrigen Teilen suchen. Mit zusätzlichen Gegenständen schaltest du weitere Effekte frei.
Die Entwickler betrachten ein solches Set als eine Art persönliche Beute-Quest. Das leicht verständliche System soll besonders Spielern helfen, die sich nicht sofort selbst einen vollständigen Endgame-Build zusammenstellen möchten.
Dabei gelten klare Ziele:
- Set-Gegenstände sollen neue Builds ermöglichen, statt die Auswahl zu verkleinern.
- Die Suche nach den vollständigen Sets soll ein nachvollziehbares Ziel bieten.
- Sets sollen als Einstieg in die tieferen Endgame-Systeme dienen.
- Andere mächtige Ausrüstungsarten dürfen dadurch nicht bedeutungslos werden.
- Im späteren Endgame sollen weiterhin echte Entscheidungen bei der Zusammenstellung eines Builds nötig sein.
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Kein Zwang zu vollständigen Sets
Eine entscheidende Frage ist noch offen: Wie stark dürfen vollständige Sets im Endgame werden? Blizzard arbeitet weiterhin an der passenden Balance und hat noch nicht festgelegt, wie weit dich ein Set durch die späteren Endgame-Phasen tragen kann.
Fest steht bereits, was die Entwickler vermeiden wollen. Ein vollständiges Set soll nicht dazu führen, dass beispielsweise fünf Ausrüstungsplätze automatisch belegt sind und bei der weiteren Build-Planung keine interessante Rolle mehr spielen. Gerade im fortgeschrittenen Endgame sollen Sets deine Möglichkeiten nicht vereinfachen oder wichtige Entscheidungen beseitigen.
Im frühen Endgame sieht Blizzard dagegen mehr Spielraum. Dort könnten Sets eine stärkere Rolle übernehmen, weil sie Spielern einen verständlichen Weg zu einem funktionierenden Build eröffnen.
Zurück zur ÜbersichtErfahrungen aus Diablo 2, Diablo 3 und Diablo 4 fließen ein
Für das neue System untersucht das Team verschiedene Set-Lösungen aus früheren Spielen. Dazu gehören die klassischen Sets aus Diablo 2, spätere Ansätze aus Diablo 3 sowie die Umsetzung über den Talisman in Diablo 4.
Diablo 5 übernimmt diese Systeme nicht einfach unverändert. Die Entwickler arbeiten an einer eigenen Lösung, die den leicht zugänglichen Sammelcharakter traditioneller Sets mit einer offenen Build-Gestaltung verbindet. Wie stark die Sets letztlich werden und welchen Platz sie in der Endgame-Meta einnehmen, ist noch nicht abschließend entschieden.
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