Diablo 4 Rangliste erschüttert: Item mit 8 großen Affixen aufgetaucht
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Die aktuellen Beta-Ranglisten in Diablo 4 werden von einem massiven Exploit überschattet. Ein Blick auf die oberen Plätze der Totenbeschwörer-Rangliste offenbart Ausrüstungsgegenstände, die nach den regulären Spielmechaniken schlichtweg unmöglich existieren dürften. Besonders ein Spieler auf Platz 6 sorgt für Fassungslosigkeit: Seine Handschuhe weisen nicht nur 8 große Affixe auf, sondern sprengen auch sämtliche Systemgrenzen durch multiple Härtungen und legendäre Aspekte.
Normalerweise ist ein Gegenstand in Diablo 4 streng limitiert. Doch bei diesem Charakter stapeln sich die Modifikatoren ins Lächerliche: Neben den Standard-Werten wie Intelligenz, maximalem Leben, Angriffsgeschwindigkeit und kritischer Trefferchance besitzt das Item zusätzlich Verwundbar-Schaden, kritischen Trefferschaden und physischen Schaden. Zusammen mit einer dreifachen Vollendung, den gehärteten Affixen und dem legendären Aspekt kommt ein einziges Paar Handschuhe auf sagenhafte 13 Affixe. Das Kuriose dabei: Trotz dieser absolut übermächtigen, quasi "erhackten" Ausrüstung auf jedem einzelnen Slot hat es der Spieler nicht einmal auf Platz 1 der Rangliste geschafft.
Mysteriöse Item-Generierung und die "Freeze-Meta"
Wie diese Gegenstände im Detail erschaffen wurden, ist bisher unklar. Es handelt sich offensichtlich nicht um einen einfachen Trick, sondern um einen schwerwiegenden Exploit, der die Wirtschaft und den fairen Wettbewerb komplett aushebelt. Selbst das Duplizieren von Items (Duping) kann die Existenz solcher Werte-Kombinationen nicht erklären. Es wirkt fast so, als hätte jemand Zugriff auf einen externen Charakter-Editor wie das klassische Tool "Jamella" aus alten Diablo-Zeiten.
Gleichzeitig entwickelt sich durch den Exploit eine neue "Freeze-Meta" (Einfrier-Meta) rund um einen Ring namens Wappen von Pelghain. Selbst mit "nur" sieben statt acht Großen Affixen erlaubt dieser Ring es Spielern, Gegner kontinuierlich einzufrieren. In Kombination mit einer weiteren fehlerhaften Mechanik verhält sich dieser Ring aktuell wie das berüchtigte Diablo-Muster Verderben der Geschlagenen, wodurch der Schaden bei fortlaufenden Treffern massiv hochskaliert.
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Snapshot-Glitch füttert die Höllenfluten mit Boss-Loot
Als wäre das manipulierte Gear nicht genug, nutzen Spieler derzeit ein extremes "Snapshotting" (Speichern von Instanz-Zuständen). Dabei wird die Beutetabelle des Bosses Bestie im Eis aus den Alptraum-Dungeons direkt in die Infernale Horden übertragen.
Durch diesen Fehler zählt plötzlich jeder einzelne Ätherfürst, der in den Infernalen Horden spawnt, als Bestie im Eis. Da Spieler pro Welle teilweise bis zu 100 dieser Elite-Gegner bezwingen, erhalten sie die hundertfache Menge des seltenen Boss-Loots – inklusive der begehrten Boss-Trophäen und dem oben genannten Freeze-Ring.
Es bleibt zu hoffen, dass Blizzard diese kritischen Fehler über ein baldiges PTR (öffentlicher Testserver) für die kommende Saison bereinigt und die Leaderboards langfristig von diesen illegalen Spieldaten säubert. Ein offizieller Q&A-Stream in der nächsten Woche wird hoffentlich Antworten auf diese Absurditäten liefern.
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