Diablo 4 Hotfix: Zauberer massiv gebufft, Teotenbeschwörer und Hexenmeister generft
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Blizzard hat einen neuen Hotfix für Patch 3.0.2 veröffentlicht, der das Balancing der Klassen ordentlich durcheinanderwirbelt. Während der Zauberer über einen massiven Schadensschub jubeln darf, geht es den fehlerhaften One-Shot-Builds des Totenbeschwörers und des Hexenmeisters an den Kragen. Das Server-Update ist ab sofort komplett live – ein separater Client-Download ist dafür nicht erforderlich.
Hier sind die offiziellen Änderungen im Detail:
Bug Fixes
- Fixed an issue where Blood Lance could deal far more damage than intended under certain circumstances.
- Fixed an issue where Warlock’s Eviscerate Fragment could deal unintended damaged when paired with Paingorger’s Gauntlets.
- Fixed an issue where Ball Lightning was not a Core Skill.
- Developer’s Note: The tooltip for Ball Lightning will continue to not show the tag, but it will function as a core skill. The tooltip will be updated with our next client patch.
- Stability improvements.
Zauberer im Aufwind: Kugelblitz bricht alle Rekorde
Die wichtigste Nachricht für alle Zauberer betrifft den Kugelblitz-Build, welcher einen enormen Schadensschub erhält. Durch einen Fehler wurde der Kugelblitz nach dem letzten großen Update nicht mehr als Kernfertigkeit gewertet. Das ist nun behoben. Obwohl der Tooltip im Spiel das Tag vorerst noch nicht anzeigt und dies erst mit dem nächsten Client-Patch visuell angepasst wird, funktioniert die Fertigkeit im Hintergrund bereits wieder ordnungsgemäß.
Dadurch profitiert der Build endlich wieder von den zusätzlichen Rängen und Skalierungen durch mächtige Gegenstände wie das Zersplittertes Winterglas oder den Ring der Sternenlosen Himmel. Community-Berechnungen zeigen, dass dies zu rund 50% mehr Schaden führt. Der Kugelblitz-Zauberer gilt damit schon jetzt als einer der stärksten Builds im Spiel und absolviert fehlerfreie Durchläufe in der Grube auf Stufe 150 in etwa zwei Minuten, ohne dabei auf Glitches angewiesen zu sein. Die Mob-Gruppen schmelzen durch die permanente Teleportation und den extremen AoE-Schaden regelrecht dahin.
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Herbe Abschwächungen für Totenbeschwörer und Hexenmeister
Weniger erfreulich sind die Nachrichten für den Totenbeschwörer und den Hexenmeister. Beide Klassen nutzten kritische Spielfehler aus, die zu absurd hohem, fast unendlichem Schaden im Trillionen-Bereich führten. Der Totenbeschwörer konnte Bosse auf Stufe 150 der Grube mit einer fehlerhaften Skalierung der Blutlanze mit nur einem einzigen Treffer bezwingen. Beim Hexenmeister hingegen wurde eine fehlerhafte Interaktion zwischen dem Fragment des Ausweidens und den Panzerhandschuhe des Schmerzschlingers ausgenutzt, wodurch der Ausweiden-Build negativen Gazillionen-Schaden verursachte und Stufe 150 im Minutentakt rannte.
Beide Fehler wurden mit dem Hotfix vollständig entfernt. Ohne diese Glitches fallen sowohl der Totenbeschwörer als auch der Hexenmeister in der Grube auf ein normales Leistungsniveau von etwa Stufe 140 zurück. Da Blizzard die Ranglisten mit dem Hotfix nicht zurückgesetzt hat, dürften die durch die Fehler erzielten Bestzeiten für ehrliche Spieler in der nächsten Woche komplett unerreichbar bleiben.
Zurück zur ÜbersichtDas aktuelle Klassen-Balancing in der Grube
Der Jäger bleibt von den aktuellen Hotfixes vorerst unberührt, obwohl die Klasse durch die Nutzung des einzigartigen Dolches Die Umbracrux ebenfalls von mehreren Fehlern profitiert, die unendlichen Schaden verursachen. Auf den Ranglisten dominieren Jäger weiterhin mit mühelosen Durchläufen auf Stufe 150, da sie im aktuellen Hotfix nicht einmal erwähnt wurden. Der Barbar bleibt durch einen ungefixten Fehler, der das Generieren unendlicher Einheiten ermöglicht, auf einem unverändert starken Niveau. Geistgeborene und Druiden zeigen sich als solide und balancierte Klassen, die im oberen Mittelfeld agieren.
Das Schlusslicht bildet derzeit der Paladin, welcher extreme Schwierigkeiten hat und abseits von Gruppen-Glitches kaum Stufe 140 in der Grube erreicht. Das führt in der Community aktuell zu der Frustration, dass schwächere Klassen wie der Paladin in Gruppen auf fehlerhafte Jäger-Builds angewiesen sind, um gezogen zu werden und ihre Glyphen in der Grube auf Stufe 150 aufzuwerten.
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Loot-Buff für Infernale Horden und das Echo des Hasses
Parallel zu den Klassen-Fixes bringt das Update spürbare Änderungen für die Infernalen Horden. Während die Aktivität bei vielen Spielern bisher unbeliebt war, lohnt sich das Farmen jetzt umso mehr: Während der Chaoswellen spawnen zusätzliche Wellen sowie Chaosrisse, was den Ertrag an Brennendem Äther massiv in die Höhe treibt. Wer das Maximum herausholen will, kombiniert die Runs mit dem Entweihten Gedankenkäfig. Erste Spieler berichten, dass beim Erreichen von exakt 666 Einheiten Brennendem Äther die Chance auf die heiß begehrten Mythischen Siegel massiv ansteigt, wenngleich hier noch ein Placebo-Effekt durch den Zufallsfaktor (RNG) eine Rolle spielen könnte.
Strategisch hat sich in der Meta ein klarer Trend abgezeichnet: Erfahrene Spieler ignorieren die Infernalen Kompasse komplett. Da die Horden mit 10 Wellen aus den Kompassen exakt dieselbe Menge an Erfahrungspunkten für den Kriegsplan gewähren wie die regulären Horden mit 6 Wellen, lohnt sich der Zeitaufwand nicht. Stattdessen nutzen Spieler die Teleportationsfunktion der Kriegspläne, um direkt zu den effizienteren 6-Wellen-Horden zu gelangen. Überschüssige Kompass-Schlüssel über einem Stack von 200 Stück werden von den Top-Spielern derzeit schlicht gelöscht. Wer abseits der Horden Mythische Siegel und seltene Set-Zauber sucht, findet die besten Drop-Chancen weiterhin im Endgame-Modus Echo des Hasses.
Abschließend gibt es gute Nachrichten zum serverweiten Paragon-Event: Die Community hat bereits 255 Millionen der geforderten 266 Millionen Paragonstufen erbeutet. Sobald der Meilenstein erreicht ist, erhalten alle Spieler in Sanktuario eine kostenlose kosmetische Transmogrifikation in Form eines Schädels.
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