Diablo 4 Season 16: Die größten Klassen-Buffs und Nerfs
Inhaltsverzeichnis
- Barbar: Doppelschwung und Raserei rücken nach vorn
- Druide bleibt voraussichtlich am unteren Ende
- Totenbeschwörer: Blutwelle verliert ihre Spitzenposition
- Paladin gehört zu den Gewinnern
- Jäger: Pfeilhagel wird geschwächt
- Zauberer: Feuerwand verliert, Flammentod gewinnt
- Geistgeborener: Stachel wird deutlich gebremst
- Hexenmeister: Mehrere Nerfs für Sengender Schrei
- Allgemeine Änderungen an Ausrüstung und Höllenfluten
Patch 3.3.0 verändert die Klassenbalance von Diablo 4 an zahlreichen Stellen. Besonders dominante Builds verlieren in Season 16 mehrere Schadensquellen, während schwächere Fertigkeiten und selten gespielte Varianten gezielt verstärkt werden. Zusätzlich eröffnet das neue Zusammenspiel zwischen horadrischen Gegenständen und Talisman-Sets völlig neue Build-Kombinationen.

Die wichtigsten Tendenzen für den PTR:
- Barbar und Druide verlieren insgesamt an Stärke.
- Blutwelle und mehrere Diener-Builds des Totenbeschwörers werden geschwächt.
- Der Paladin gehört mit seinen zahlreichen Verbesserungen zu den Gewinnern.
- Der Jäger bleibt trotz deutlicher Abschwächungen konkurrenzfähig.
- Feuerwand verliert massiv an Schaden, während Flammentod und Kugelblitz gestärkt werden.
- Stachel wird beim Geistgeborenen geschwächt.
- Der übermächtige Sengender-Schrei-Hexenmeister erhält mehrere Nerfs.
- Mehrere Setboni lassen sich durch horadrische Gegenstände miteinander kombinieren.
Barbar: Doppelschwung und Raserei rücken nach vorn
Der Barbar verliert in Season 16 durch die Änderung an Kriegsschrei bei praktisch allen Builds Schaden. Die berechnete Einbuße liegt bei ungefähr 26 Prozent multiplikativem Schaden. Besonders schwer trifft es den Ansturm-Build, dessen Verbrennungsschaden zusätzlich ungefähr halbiert wird.
Zerfleischen-Build und andere Builds mit Schaden über Zeit verlieren außerdem einen Teil ihrer bisherigen Stärke durch den Wegfall saisonaler Effekte. Dafür werden zwei bislang weniger dominante Spielweisen deutlich verbessert:
- Der Schaden von Doppelschwung wird pro Schwung verdoppelt.
- Raserei profitiert von Verbesserungen an der Fertigkeit und den Hufe des Berggottes.
- Aspekt der Grenzenlosen Wut erhält einen erheblich höheren Schadensmultiplikator, funktioniert aber nur noch mit Wut aus Basisfertigkeiten.
- Der Aspekt des Mondaufgangs wird ebenfalls verstärkt.
- Der Ring des roten Furors funktioniert künftig korrekt mit Ressourcenkostenreduktion.
Doppelschwung und Raserei besitzen damit neues Potenzial. Ihre geringe Flächenabdeckung könnte sie beim schnellen Farmen jedoch weiterhin einschränken. Auch Wirbelwind bleibt spielbar, verliert aber ebenfalls Schaden durch die Änderung an Kriegsschrei.
Horadrische Gegenstände könnten diese Verluste teilweise ausgleichen. Sie ermöglichen Kombinationen aus zwei vollständigen fünfteiligen Sets, etwa Schmelztiegel des Berserkers und Sescherons Zorn, ohne auf einen zusätzlichen wichtigen Gegenstand verzichten zu müssen.
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Druide bleibt voraussichtlich am unteren Ende
Der Druide gehört bereits zu den schwächsten Klassen und erhält mit Patch 3.3.0 weitere einschneidende Änderungen. Vor allem die Möglichkeit, mehrere Fertigkeits-Tags gleichzeitig zu stapeln, wird eingeschränkt. Dadurch verlieren verschiedene Builds einen Teil ihrer bisherigen Skalierung.
Auch Lied des alten Berges wird indirekt geschwächt. Zwar steigt der Explosionsschaden des Setbonus, gleichzeitig wird aber ein Fehler behoben, durch den große Gegner mehrfach von derselben Explosion getroffen werden konnten. Unterm Strich fällt der Schaden dadurch geringer aus.
Verbesserungen erhalten unter anderem:
- Menschenfertigkeiten
- Aspekt der Stampede
- mehrere selten gespielte Fertigkeiten
- einzelne Gefährten-Builds
Diese Verstärkungen reichen in der vorliegenden Bewertung nicht aus, um den Druiden deutlich nach oben zu bringen.
Zurück zur ÜbersichtTotenbeschwörer: Blutwelle verliert ihre Spitzenposition
Blutwelle war über lange Zeit einer der bestimmenden Totenbeschwörer-Builds. Mit Season 16 treffen die Fertigkeit und ihre wichtigsten Wechselwirkungen gleich mehrere Abschwächungen. Der Build dürfte seine bisherige Spitzenposition dadurch verlieren.
Auch Diener-Builds vom Totenbeschwörer werden zurückgestuft. Besonders betroffen sind Varianten mit Skelettmagiern, extrem hoher Essenz und problematischen Momentaufnahmen von Boni. Mehrere Fehlerbehebungen verhindern zudem, dass zusätzliche Skelettmagier beschworen werden oder ihre Angriffe stärker skalieren als vorgesehen.
Knochenspeer erhält zwar etwas mehr Grundschaden, verliert aber einen wichtigen multiplikativen Schadensbonus. Dieser wird durch kritische Trefferchance ersetzt, die bei vielen fertigen Builds ohnehin bereits am Maximum liegt.
Verbessert werden unter anderem die Setboni von:
Damit erhalten alternative Spielweisen mehr Schaden, die Verbesserungen fallen im Vergleich zu den Nerfs der stärksten Builds jedoch zurückhaltend aus.
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Paladin gehört zu den Gewinnern
Der Paladin erhält umfangreiche Verstärkungen in Season 16. Besonders Aura-Builds profitieren davon, dass Aura-Potenz künftig die durch Fertigkeitsränge erhöhte Stärke der Auren berücksichtigt.
Der als Captain America bekannte Festung-Build wird durch die schwächere Skalierung mit Entschlossenheit gebremst. Andere Paladin-Spielweisen gewinnen dafür deutlich hinzu:
- Zenit erhält einen stärkeren Bonus auf kritischen Trefferschaden.
- Himmelsfuror verursacht mehr Schaden und kann häufiger eingesetzt werden.
- Feuereifer erhält mehrere Verbesserungen.
- Der Fanatiker-Eid steigert den Schaden stärker.
- Maximale Inbrunst gewährt zusätzlich Schadensreduktion.
- Mehrere Aspekte und einzigartige Gegenstände für Feuereifer werden verbessert.
Feuereifer zählt damit zu den interessantesten Kandidaten für einen neuen Paladin-Metabuild. Auch Aura-Builds dürften durch die überarbeitete Berechnung spürbar zulegen.
Zurück zur ÜbersichtJäger: Pfeilhagel wird geschwächt
Der Jäger gehörte in Season 15 zu den dominierenden Klassen. Der besonders widerstandsfähige Pfeilhagel-Build verliert durch die Änderungen ungefähr 40 bis 58 Prozent seines Schadens. Die genaue Einbuße hängt davon ab, ob der entscheidende Wildheits-Effekt auf einer einhändigen oder zweihändigen Waffe eingesetzt wird.
Die Änderungen an Wildheit treffen mehrere Fertigkeiten:
Tanz der Messer erhält dagegen keinen gezielten Nerf. Der Build verliert zwar einige Schadensmultiplikatoren aus dem bisherigen Saisonthema, dürfte aber weiterhin stark bleiben.
Schatteninfusion wird vor allem gegen große Gegnergruppen interessanter. Neue Anwendungen erneuern nicht mehr nur die Dauer, sondern stapeln sich. Dadurch können mehrere Explosionen gleichzeitig aufgebaut werden. Gegen einzelne Ziele fällt dieser Vorteil deutlich geringer aus.
Waisenmacherin und Himmelsjäger erhalten ebenfalls mehr Schaden. Bei Nilfurs feines Auge wird die Dauer von Rache von vier auf acht Sekunden erhöht, wodurch sich der Setbonus wesentlich leichter aufrechterhalten lässt.
Zurück zur ÜbersichtZauberer: Feuerwand verliert, Flammentod gewinnt
Der Feuerwand-Build wird massiv geschwächt. Der Schaden der Feuerring-Variante sinkt von 300 auf 100 Prozent. Damit verliert einer der schnellsten bisherigen Zauberer-Builds einen großen Teil seiner Stärke.
Im Gegenzug erhält Flammentod eine grundlegende Verbesserung. Die maximale Intensität bleibt nach dem Kanalisieren mehrere Sekunden aktiv. Zusammen mit Brandnarbe entsteht dabei eine Schadensaura um den Zauberer. Dadurch kannst du Flammentod kurz kanalisieren, dich per Teleportation weiterbewegen und die Aura aktiv halten.
Weitere wichtige Änderungen:
- Kugelblitz erhält mehrere kleinere Verbesserungen.
- Schlag von Sturmhorn verstärkt Kugelblitz und dessen Explosionen.
- Teleportation gewährt über eine Aufwertung zusätzlich Unaufhaltsam.
- Brandnarbe ermöglicht einen Flammentod-Build mit dauerhaftem Flächenschaden.
Vor allem beim schnellen Farmen könnten Flammentod und Kugelblitz dadurch deutlich interessanter werden.
Zurück zur ÜbersichtGeistgeborener: Stachel wird deutlich gebremst
Stachel gehört zu den stärksten Builds des Geistgeborenen und wird in Season 16 an mehreren Stellen geschwächt. Neben der Fertigkeit selbst verlieren auch wichtige unterstützende Effekte an Stärke.
Betroffen sind unter anderem:
- der Grundschaden von Stachel
- mehrere Schadensaufwertungen
- der Aspekt des Befalls
- Harmonie von Ebeweka
- Segen der Vielfalt
Schneidschwingen erhält dagegen erneut mehr Schaden und eine überarbeitete Verwaltung seiner Aufladungen. Die Fertigkeit wurde bereits mehrfach verstärkt, konnte sich bislang aber nicht dauerhaft in der Meta etablieren.
Zurück zur ÜbersichtHexenmeister: Mehrere Nerfs für Sengender Schrei
Der Hexenmeister dominiert mit Sengender Schrei einen großen Teil des aktuellen Endgames. Patch 3.3.0 greift den Build deshalb an mehreren Stellen gleichzeitig an.
Der Wegfall der Kombination aus Scherbe des Schwarzen Seelensteins und Wendigo-Mal reduziert den Schaden rechnerisch ungefähr auf ein Zehntel. Hinzu kommen weitere Abschwächungen:
- Der Grundschaden von Sengender Schrei sinkt.
- Elegie verstärkt nur noch die Minischädel der kanalisierten Varianten.
- Der Infernaler Homunkulus weniger Schaden.
- Pulsierende Flamme des Molochs wird geschwächt.
- Weitere unterstützende Gegenstände und Effekte verlieren Schaden.
Trotz dieser Eingriffe startet der Build von einem derart hohen Schadensniveau, dass Sengender Schrei weiterhin konkurrenzfähig bleiben kann.
Auch Apokalypse wird gebremst. Die maximale Stapelzahl steigt zwar, der Schadensbonus pro Stapel wird jedoch halbiert. Weitere Änderungen reduzieren die bisher extrem hohe Schadensskalierung.
Gleichzeitig werden mehrere Abgrund- und Herbeirufungs-Builds verbessert:
- Scheusal von Abaddon verursacht mit der Variante Abyssaler Koloss erheblich mehr Schaden.
- Tobsucht wird in Verbindung mit dem Abyssaler Titan verstärkt.
- Laalish bleibt länger aktiv und lässt sich flexibler einsetzen.
- Mehrere Seelensplitter unterstützen Abgrund- und Herbeirufungsfertigkeiten stärker.
Allgemeine Änderungen an Ausrüstung und Höllenfluten
Der Aspekt des Mondaufgangs steigt von 40–60 auf 60–80 Prozent multiplikativen Schaden. Davon profitieren zahlreiche Builds mit Basisfertigkeiten.
Bei der Defensive gibt es dagegen mehrere Abschwächungen:
- Die Barrieredauer von Verwegenheit wird reduziert.
- Der Talisman des verbannten Fürsten verliert kritischen Trefferschaden.
- Die erforderlichen Opfergaben der Runen Que und Lac werden erhöht.
Höllenfluten laufen künftig ohne die bisherigen Pausen weiter. Anomale Glut wird beim Wechsel zwischen zwei Höllenfluten nicht mehr zurückgesetzt. Dadurch kannst du große Mengen ansparen und später ausgeben. Eine passende Kriegsplan-Taktik verhindert zusätzlich, dass du die gesammelte Glut beim Tod verlierst.
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