Diablo 4: Die besten Methoden zum Farmen von mythischen Gegenständen in Saison 14
Inhaltsverzeichnis
Das System zur Beschaffung der begehrten mythischen einzigartigen Gegenstände hat in Saison 14 spürbare Änderungen erfahren. Es ist deutlich schwieriger geworden, genau das mythische Item zu ergattern, das du für deinen Build benötigst. Die Zeiten, in denen bestimmte Aktivitäten wie der mythische Tribut oder spezielle Begegnungen einen Drop garantierten, sind vorbei. Zudem gibt es eine gravierende Einschränkung: Du kannst maximal einen einzigen selbst hergestellten mythischen Gegenstand gleichzeitig ausrüsten. Das erhöht den Einfluss des Zufallsfaktors (RNG) massiv. Selbst nach dem Erreichen von Stufe 300 und dem Verwerten zahlreicher Drops bleibt die Suche nach den klassischen Fundstücken wie Der Großvater, der Harlekinskrone oder dem Ring der Sternenlosen Himmel eine echte Geduldsprobe. Mit den richtigen Strategien und optimierten Routen lässt sich die Effizienz beim Farmen jedoch maximieren.
Effizienzsteigerung in der Unterstadt von Kurast
Die Unterstadt von Kurast bietet eine solide Basis für die Beutejagd. Wenn du diesen Dungeon mit einem voll ausgebauten Kriegsplan und einem mythischen Tribut bestreitest, liegt die Chance auf den Erhalt eines mythischen Gegenstands bei etwa 25 %. Ein wichtiger Faktor hierbei ist die Aktivierung spezifischer Modifikatoren im Kriegsplan, um den Fortschritt drastisch zu beschleunigen.
Allerdings hat diese Methode einen Haken: Der Beutepool in der Unterstadt ist enorm groß. Du erhältst dort keinen garantierten klassischen mythischen Gegenstand, sondern ein zufälliges Item aus dem gesamten Pool, der alle normalen einzigartigen Gegenstände sowie die mythischen Uniques umfasst. Die Chance, exakt dein Wunschelement zu ziehen, ist somit verschwindend gering. Um deine Erfolgschancen zu maximieren, solltest du diese Runs idealerweise in einer festen Vierer-Gruppe (Rotation) absolvieren. So muss pro Durchlauf nur eine Person einen Tribut investieren, während am Ende alle vier Spieler von den Kisten profitieren.

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Die Hort-Bosse und der Verdorbene Schnitter
Der aktuell effektivste Weg führt über die verschiedenen Stufen der Unterschlupfbosse. Die Hierarchie erstreckt sich von kleinen über normale Unterschlupfbosse bis hin zu den Großen Unterschlupfbossen. Der absolute Fokus liegt hierbei auf dem neuen saisonalen Boss, dem Verdorbenen Schnitter.
Das Besiegen des Verdorbenen Schnitters garantiert dir den Erhalt von Pandämonium-Fragmenten. Diese Fragmente werden später im Horadrimwürfel benötigt, um gezielt mythische Gegenstände für einen bestimmten Ausrüstungsslot herzustellen. Da diese jedoch als „hergestellt“ gelten und der strengen Ausrüstungsbeschränkung von maximal einem Teil unterliegen, ist dies vor allem für die frühe Phase deines Charakterfortschritts hilfreich. Der Verdorbener Schnitter besitzt zudem eine eigenständige Drop-Chance von etwa 5 % für mythische Uniques. Es wird dringend empfohlen, diesen Kampf ausschließlich auf der höchsten Qual-Stufe (Qual 12) zu bestreiten, um keine der wertvollen Schlüssel zu verschwenden. Der Kampf gegen den Boss Belial hingegen erweist sich im Vergleich als ineffizient, da dessen Schatzkammer trotz gleicher Schlüsselkosten eine spürbar geringere Drop-Chance aufweist.
Zurück zur ÜbersichtSchlüssel-Farming in den Höllenfluten
Um die Unterschlupfbosse überhaupt herausfordern zu können, benötigst du normale Unterschlupfschlüssel sowie Große Unterschlupfschlüssel. Der beste Ort, um diese Schlüssel in großen Mengen anzuhäufen, sind die optimierten Routen in den Höllenfluten.
Hierbei konzentrierst du dich auf das Abschließen von Rissen und das gezielte Auslösen von Hinterhalten. Durch einen spezifischen Kriegsplan spawnt am Ende Duriel (als Made), welcher zuverlässig die benötigten Schlüssel fallen lässt. Parallel dazu bieten die mit Anomaler Glut geöffneten Quälenden Kisten eine hervorragende Schlüsselquelle. Für maximale Ausbeute sorgt der Einsatz von Profanen Gedankenkäfigen, welche das Monsterlevel und somit das Beutepotenzial der Höllenflut drastisch nach oben schrauben. Ein unverzichtbarer Knotenpunkt in deinem Kriegsplan ist zudem der Modifikator, welcher Bossen die doppelte Effizienz verleiht. Dadurch verbrauchen Bosse zwar die doppelte Anzahl an Schlüsseln, lassen jedoch auch die doppelte Menge an Beutekisten fallen – was deine investierte Farmzeit exakt halbiert.
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Gezieltes Crafting und Modifikation im Horadrimwürfel
Sobald du genügend Pandämonium-Fragmente gesammelt hast, kannst du am Horadrimwürfel gezielte Aufwertungen vornehmen. Legst du beispielsweise ein normales einzigartiges Schwert in den Würfel, besteht die Chance, dieses zu einem mythischen Unique wie dem Großvater aufzuwerten. Solltest du ein ungewünschtes mythisches Item herstellen, kannst du dieses beim Schmied verwerten, um einen garantierten Prächtigen Funken zu erhalten. Diese Funken lassen sich wiederum für komplett zufällige mythische Uniques oder – unter Einsatz seltener Runen – für das gezielte Slot-Farming (wie etwa für Zweihandwaffen) nutzen.
Ein von vielen Spielern übersehener, aber absolut kritischer Aspekt betrifft die nachträgliche Modifikation: Du kannst mythische einzigartige Gegenstände sowohl beim Verzauberer anpassen als auch durch Härten vollständig modifizieren. Beim Härten oder Verzaubern von mythischen Gegenständen rollen die Werte im Gegensatz zu normaler Ausrüstung immer auf dem absoluten Maximum (Max-Roll). Nutze diese Mechanik zwingend, um Werte wie maximales Leben oder Ressourcenkosten perfekt auf deinen Build abzustimmen und deinen Charakter auf das absolute Maximum zu optimieren.
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