Diablo 4 Saison 15: Diese Änderungen wünscht sich Rob

Geschrieben von Telias am 27.07.2026 um 11:22
Kommentare (0)

Inhaltsverzeichnis

Saison 14 läuft seit rund einem Monat, doch viele Spieler beschäftigen sich bereits mit Saison 15. Auch der Diablo-4-Spieler Rob hat zahlreiche Vorschläge gesammelt, mit denen Blizzard die Klassenbalance, die Gegenstände und den Spielkomfort verbessern könnte.

Seine Forderung ist klar: Blizzard sollte beliebte Builds nicht kaputtnerfen, sondern schwache Klassen und Fähigkeiten endlich konkurrenzfähig machen. Gleichzeitig gibt es einige vergleichsweise einfache Anpassungen, die Diablo 4 direkt angenehmer machen würden.

Kriegspläne müssen accountweit gelten

Kriegspläne musst du aktuell mit jedem Charakter erneut abschließen. Dadurch wird der Wechsel auf einen zweiten Charakter oder eine andere Klasse unnötig mühsam.

Eine accountweite Freischaltung würde dieses Problem direkt lösen. Blizzard arbeitet bereits an einer entsprechenden Änderung. Idealerweise wird sie mit Saison 15 umgesetzt.



Zurück zur Übersicht

Die Beutetruhe braucht deutlich mehr Platz

Sets, Zauber, Siegel und weitere Gegenstände belegen einen erheblichen Teil deiner Beutetruhe. Spielst du mehrere Charaktere oder bewahrst Ausrüstung für verschiedene Builds auf, stößt du dadurch schnell an die Grenzen des verfügbaren Platzes.

Notwendig wären unter anderem:

  • deutlich mehr Truhenplätze
  • größere Truhenfächer
  • eine bessere Aufteilung für saisonale Gegenstände
  • ausreichend Platz für mehrere Charaktere und Builds

Der geringe Lagerplatz ist aktuell einer der größten Gründe, keinen weiteren Charakter anzufangen.

Zurück zur Übersicht

Die Schutzblase in der Grube sollte zurückkehren

Nach dem Abschluss der Grube fehlt die frühere Schutzblase. Dadurch können kleine Gegner dich noch während der abschließenden Aufwertung angreifen.

Käfer, Maden oder andere verbliebene Gegner können den Vorgang unnötig stören. Eine Schutzblase würde diesen Ärger beseitigen, ohne die eigentliche Herausforderung der Grube zu beeinflussen.



Zurück zur Übersicht

Mythische einzigartige Gegenstände 3.0 gehen in die richtige Richtung

Blizzard will die Aufwertung mythischer einzigartiger Gegenstände in Saison 15 verändern. Derzeit wird ein einzigartiger Gegenstand beim Aufwerten vollständig zufällig verändert.

Dadurch können selbst Gegenstände mit guten Werten nach der Aufwertung unbrauchbar werden. Ein Beispiel sind die Panzerhandschuhe des Schmerzschlingers: Gute Werte wie Stärke, Schaden oder Abklingzeitreduktion können durch die zufällige Umwandlung verloren gehen.

Künftig soll der ursprüngliche einzigartige Gegenstand erhalten bleiben. Bei einer Aufwertung soll er seine vorhandenen Eigenschaften behalten und direkt zur mythischen Variante werden.

Das ist ein wichtiger Schritt, reicht allein aber noch nicht aus.

Zurück zur Übersicht

Die gezielte Herstellung muss zurückkehren

Mythische einzigartige Gegenstände lassen sich derzeit nur zufällig herstellen. Benötigst du beispielsweise Der Großvater, kannst du lediglich einen zufälligen mythischen Gegenstand herstellen und auf das gewünschte Ergebnis hoffen.

Eine gezielte Herstellung wäre selbst bei hohen Kosten die bessere Lösung. Früher konnten bestimmte Gegenstände mit sechs bestimmten Runen hergestellt werden.

Spieler brauchen einen verlässlichen Weg zu ihrem gewünschten Gegenstand. Ein teures, aber planbares System ist motivierender als reines RNG.

Zurück zur Übersicht

Weniger mythische Gegenstände, dafür bessere Qualität

Durch überragende Unterschlupfschlüssel stehen sehr viele Bosskämpfe zur Verfügung. Besonders der Verderbte Seelenernter liefert im Vergleich zu anderen Bossen erheblich mehr mythische einzigartige Gegenstände.

Das führt zu mehreren Problemen:

  • Andere Bosse wie die Bestie im Eis verlieren an Bedeutung.
  • Mythische Gegenstände droppen häufig, besitzen aber oft schlechte Werte.
  • Die Menge steigt, während die Qualität nicht überzeugt.
  • Viele Drops entsprechen nicht den benötigten Gegenständen oder Eigenschaften.

Eine geringere Menge bei höherer Qualität und weniger Zufall wäre die bessere Balance.

Zurück zur Übersicht

Ikonische mythische Gegenstände fühlen sich nicht mehr besonders an

Mehrere bekannte mythische einzigartige Gegenstände wurden stark abgeschwächt. Dadurch verlieren sie ihren besonderen Stellenwert.

Betroffen sind unter anderem:

Die Harlekinskrone bot früher erheblich mehr Abklingzeitreduktion. Erbe der Verdammnis wurde ebenfalls deutlich geschwächt. Viele dieser Gegenstände fühlen sich dadurch nicht mehr wie die mächtigsten und seltensten Items im Spiel an.

Eine mögliche Lösung wären exklusive Eigenschaften, die auf normalen Gegenständen nicht vorkommen. Die Harlekinskrone könnte beispielsweise wieder eine außergewöhnlich hohe Abklingzeitreduktion bieten.

Der Großvater zeigt bereits, wie ein solcher Gegenstand funktionieren kann: Er deckt einen großen Teil des Bedarfs an kritischer Trefferchance ab und besitzt dadurch einen klaren Wiedererkennungswert.

Zurück zur Übersicht

Schwache Builds stärken, statt beliebte Builds zu zerstören

Bei der Klassenbalance sollte Blizzard erfolgreiche und beliebte Builds nicht automatisch schwächen. Sinnvoller wäre es, schwache Klassen und ungenutzte Fähigkeiten aufzuwerten.

Besonders Totenbeschwörer und Paladine liegen in der Grube deutlich hinter vielen anderen Klassen. Während mehrere Klassen ungefähr Stufe 150 erreichen können, bleiben Paladin und Totenbeschwörer bei etwa Stufe 137 zurück.

Auch der Hexenmeister wirkt weiterhin langsam und schwerfällig und liegt mehrere Stufen hinter den stärkeren Klassen.

Zurück zur Übersicht

Wirbelwind und Zerfetzen brauchen keinen Nerf

Wirbelwind-Barbar und Zerfetzen-Druide werden gern gespielt, sind aber nicht automatisch die stärksten Builds ihrer Klasse.

Beim Barbaren erzielen Zerfleischen und Ansturm höheren Schaden als Wirbelwind. Wirbelwind ist vor allem beliebt, weil sich der Build flüssig spielt und gut zum Farmen eignet.

Ein Nerf würde daher nicht den stärksten Build treffen, sondern hauptsächlich einen Spielstil schwächen, der vielen Spielern Spaß macht.

Zurück zur Übersicht

Jede Schadensart braucht konkurrenzfähige Builds

Beim Zauberer waren Blitz-Builds wie Kugelblitz und Blitzspeer zeitweise stark und beliebt. Nach mehreren Abschwächungen sind diese Varianten deutlich zurückgefallen.

Aktuell konzentriert sich die Klasse wieder stark auf Feuer-Builds. Besser wäre eine Auswahl konkurrenzfähiger Builds aus mehreren Elementen:

  • Blizzard oder Gefrorene Kugel für Kälteschaden
  • Kugelblitz oder Blitzspeer für Blitzschaden
  • Feuerring oder Feuerwand für Feuerschaden

Nicht jedes Element braucht den absolut stärksten Build. Die verschiedenen Varianten sollten aber auf einem vergleichbaren Niveau spielbar sein.

Zurück zur Übersicht

Mehr brauchbare Barbaren-Builds

Beim Barbaren liegen zahlreiche Fähigkeiten weit hinter den aktuell gespielten Builds.

Frühere Varianten wie Hieb, Raserei, Flammen-Builds oder ein Build mit Sprungschlag spielen kaum noch eine Rolle. Auch bei den Kernfertigkeiten dominieren nur wenige Optionen.

Besonders Aufwühlen bietet Potenzial für verschiedene Varianten:

  • ein brennender Aufwühlen-Build
  • ein Blutungs-Build mit Aufwühlen
  • Kombinationen mit Hammer der Urahnen
  • Alternativen zu Wirbelwind und Zerfleischen

Auch andere Feuerschaden-über-Zeit-Builds sollten korrekt skalieren. Aktuell funktioniert dies vor allem mit Ansturm und Zerbrochener Schwur. Fähigkeiten wie Todesstoß oder Tritt könnten ebenfalls geeignete Grundlagen bieten.

Zurück zur Übersicht

Qualstufe XII sollte anspruchsvoller werden

Qualstufe XII entspricht ungefähr der Schwierigkeit von Grubenstufe 100. Für gut ausgerüstete Charaktere stellt sie dadurch kaum noch eine Herausforderung dar.

Eine Anhebung auf ein Niveau von ungefähr Grubenstufe 120 wäre leichter nachvollziehbar und könnte die offene Spielwelt wieder gefährlicher machen.

Zurück zur Übersicht

Das Expertise-System des Barbaren braucht eine Überarbeitung

Die Waffenexpertise wirkt im Vergleich zu den Klassenmechaniken anderer Klassen veraltet.

Du musst die Expertise weiterhin einzeln aufleveln. Häufig geschieht das lediglich dadurch, dass du wiederholt eine Trainingspuppe angreifst.

Zusätzlich gibt es mehrere Probleme:

  • Manche Effekte funktionieren nicht zuverlässig.
  • Beschreibungen sind missverständlich.
  • Bestimmte Boni gelten nicht wie angegeben.
  • Spieler können nur schwer erkennen, welche Waffe einen Effekt tatsächlich auslöst.

Die Boni sollten unabhängig von der verwendeten Waffe zuverlässig funktionieren, sofern dies in der Beschreibung angegeben ist.

Zurück zur Übersicht

Der Beutefilter darf aussortierte Gegenstände nicht zurückbringen

Der Beutefilter blendet unerwünschte Gegenstände zwar aus, trotzdem landen manche davon später als verlorene Gegenstände in der Beutetruhe.

Dadurch blinkt deine Truhe regelmäßig, obwohl sich darin nur Gegenstände befinden, die du bereits bewusst ausgefiltert hast.

Der Filter sollte auch für verlorene Gegenstände gelten. Nur Gegenstände, die den aktiven Filterbedingungen entsprechen, sollten automatisch in die Beutetruhe geschickt werden.

Zusätzlich braucht der Filter mehr Optionen. Bei Siegeln sollte es beispielsweise möglich sein, Varianten mit fünf Plätzen auszublenden und nur Siegel mit sechs Plätzen anzuzeigen.

Zurück zur Übersicht

Echo des Hasses braucht einen schnelleren Einstieg

Beim Echo des Hasses beginnen selbst extrem starke Charaktere in den ersten, sehr einfachen Wellen. Die ersten rund 100 Wellen stellen keine Herausforderung dar und kosten trotzdem mehrere Minuten.

Startest du die Aktivität auf Qualstufe XII, solltest du direkt auf einer entsprechend hohen Welle beginnen können. Dadurch würden unnötige Wartezeiten entfallen, ohne den schwierigen Teil der Aktivität zu vereinfachen.

Zurück zur Übersicht

Kriegspläne brauchen bessere Belohnungen

Die Effekte der Kriegsplantafel können nützlich sein, die eigentlichen Belohnungen wirken jedoch häufig enttäuschend.

Rüstung, Wiederverwertungsmaterialien oder Erfahrungskugeln können nicht mit den Belohnungen aus Höllenfluten oder Bosskämpfen mithalten.

Selbst die äußerst seltene mythische Goldbelohnung soll lediglich ungefähr 135 Millionen Gold liefern. In der aktuellen Wirtschaft ist dieser Betrag kaum relevant.

Kriegspläne benötigen Belohnungen, die ihrem Aufwand und ihrer Seltenheit entsprechen.

Zurück zur Übersicht

Mephisto auf Qualstufe XII lohnt sich kaum

Schlüssel für Mephisto sind schwer zu erhalten. Trotzdem fällt seine Beute im Vergleich zu anderen Bossen schwach aus.

Obwohl er als gute Quelle für mythische Siegel ausgewiesen wird, kann es zehn bis 15 Abschlüsse dauern, bis ein entsprechendes Siegel erscheint. Gleichzeitig liefert er deutlich weniger mythische einzigartige Gegenstände als der Verderbte Seelenernter.

Die Seltenheit der Schlüssel und die Qualität der Belohnungen stehen dadurch in keinem sinnvollen Verhältnis.

Zurück zur Übersicht

Die Transfiguration besitzt zu viel Zufall

Die Transfiguration im Horadrimwürfel bietet eine interessante Grundlage, wird aber durch zu viel RNG ausgebremst.

Gegenstände können bei der Transfiguration unzerstörbar werden. Dieses Ergebnis tritt zu häufig auf und kann einen Gegenstand praktisch unbrauchbar machen.

Für besonders starke Gegenstände musst du außerdem darauf hoffen, dass ein Gegenstand nach der Transfiguration weiterhin veränderbar bleibt. Dadurch werden große Mengen veredelter Urstaub verbraucht.

Die wichtigsten Änderungen wären:

  • die Wahrscheinlichkeit für „unzerstörbar“ deutlich senken
  • das Ergebnis vollständig entfernen
  • Mehrfachtransfigurationen günstiger machen
  • die Chance erhöhen, dass Gegenstände weiter bearbeitet werden können
  • den Verbrauch von veredeltem Urstaub reduzieren
Zurück zur Übersicht

Kampfaffixe verursachen zu viele zufällige One-Shots

Mehrere Klassen können trotz extrem hoher Zähigkeit durch einzelne Kampfaffixe sofort sterben. Besonders Blitzschaden und Todeseffekte wirken übermäßig stark.

Selbst Charaktere mit zehn, 15 oder 20 Millionen Zähigkeit können ohne erkennbare Gegenmöglichkeit getötet werden. Auch sehr hoher Blitzwiderstand verhindert diese Treffer nicht zuverlässig.

Das Problem ist weniger eine hohe Schwierigkeit als die fehlende Möglichkeit, auf den Schaden sinnvoll zu reagieren. Besonders Blitzaffixe müssen daher neu ausbalanciert werden.

Zurück zur Übersicht

Horadrimwürfel-Materialien sollten automatisch aufgesammelt werden

Das automatische Aufsammeln von Materialien ist uneinheitlich geregelt.

Obduzit, Siegelpulver, Vergessene Seelen und Edelsteinfragmente werden automatisch aufgenommen. Andere wichtige Materialien musst du dagegen einzeln anklicken.

Dazu gehören unter anderem:

  • Zerstreute Prismen
  • veredelter Urstaub
  • Horadrimwürfel-Materialien
  • Schriftrollen der Wiederherstellung

Es gibt keinen spielerischen Grund, diese Materialien liegen zu lassen. Daher sollten sämtliche Handwerksmaterialien automatisch aufgesammelt werden.

Zurück zur Übersicht

Verpasse keine Diablo News und Guides mehr und folge uns auf Facebook, X oder abonniere unseren RSS-Feed.

Zurück zur Übersicht



Kommentare:

Datenschutz / Impressum / Umweltschutz / Privatsphäre

© 2003-2026 - 4Fansites, Weiterverwendung von Inhalten oder Grafiken nur mit Erlaubnis.

Diablo 3, Diablo 4, Diablo Immortal, Diablo 2 Resurrected and Blizzard Entertainment are trademarks or registered trademarks of Blizzard Entertainment in the U.S. and/or other countries.