Diablo 4 Season 15: Die größten Gewinner und Verlierer der Klassenänderungen

Geschrieben von Telias am 31.07.2026 um 19:01
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Inhaltsverzeichnis

Die angekündigten Klassenänderungen für Diablo 4 treffen einige Builds deutlich härter als andere. Besonders der Barbar und der Druide müssen mit erheblichen Einschnitten rechnen. Hexenmeister und Jäger könnten dagegen zu den stärksten Klassen der kommenden Saison gehören.

Da die Änderungen zunächst auf dem öffentlichen Testrealm geprüft werden, können sich Werte und Mechaniken vor der Veröffentlichung noch verändern.

Der Barbar verliert massiv an Schaden

Der Barbar gehört zu den Klassen, die von mehreren allgemeinen Nerfs gleichzeitig getroffen werden. Besonders schwer wiegt die Reduzierung des primären Kernwerts.

Bei einem Beispielcharakter mit 2.683 Stärke sinkt der daraus resultierende Schadensbonus von ungefähr 300 auf 214 Prozent. Abhängig von der eigenen Stärke entspricht das einem Schadensverlust von etwa 35 bis 40 Prozent.

Hinzu kommen weitere Abschwächungen:

  • Der legendäre Paragonknoten Blutrausch wird von 60 auf 45 Prozent reduziert.
  • Der legendäre Paragonknoten Makellose Technik wird für Wirbelwind abgeschwächt.
  • Ramaladnis Opus Magnum verbraucht künftig deutlich mehr Wut.
  • Blutsturz wird von 75 auf 60 Prozent reduziert.
  • Die Glyphe Ausweiden sinkt von 20 auf 15 Prozent.
  • Immerwindender Aspekt wird auf einer Zweihandwaffe von 3,2 auf 2,8 reduziert.
  • Der Wirbelwind-Barbar verliert zusätzliche Effekte und Komfortfunktionen.

Das Problem besteht darin, dass diese Änderungen nicht nur die stärksten Builds treffen. Auch schwächere Spielweisen wie Hieb, Aufwühlen, Raserei, Sprungschlag, Doppelschwung und Todesstoß verlieren durch die allgemeinen Nerfs Schaden.

Builds, die bereits zuvor kaum konkurrenzfähig waren, werden dadurch noch schwächer.



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Ramaladnis Opus Magnum verschärft die Wutprobleme

Besonders problematisch wirkt die Änderung an Ramaladnis Opus Magnum. Statt zehn Wut pro Sekunde soll das Schwert künftig zehn Prozent deiner maximalen Wut pro Sekunde verbrauchen.

Je höher deine maximale Wut ist, desto größer fällt damit auch der Ressourcenverlust aus.

Bereits mit der bisherigen Version müssen viele Spieler auf mehreren Ausrüstungsteilen Wuterzeugung verwenden. Im beschriebenen Beispiel befindet sich Wuterzeugung auf den Stiefeln, der Hose, dem Brustschutz und dem Helm.

Mit stark optimierter Endgame-Ausrüstung lässt sich der neue Verbrauch möglicherweise ausgleichen. Denkbare Hilfsmittel sind:

  • Zusätzliche Wuterzeugung auf der Ausrüstung
  • Tibaults Wille
  • Mehr Fertigkeitspunkte in Schlachtruf
  • Weitere Mechaniken zur Ressourcenerzeugung

Für durchschnittlich ausgerüstete Charaktere dürfte es jedoch erheblich schwieriger werden, dauerhaft genügend Wut zu behalten. Der Nerf reduziert damit nicht nur den Schaden, sondern kann auch das Spielgefühl deutlich verschlechtern.

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Wirbelwind verliert mehr als die Hälfte seines Schadens

Die Berechnungen ergeben für den Wirbelwind-Barbaren einen Schadensverlust von mehr als 50 Prozent. Der genaue Wert hängt von deiner Ausrüstung, deiner Stärke und den verwendeten Multiplikatoren ab.

Zusätzlich gehen Effekte von Zorn von Harrogath, Ressourcenregeneration und verschiedene Komfortfunktionen verloren.

Mit vollständig optimierter Endgame-Ausrüstung könnte der Build weiterhin funktionieren. Für durchschnittliche Spieler wird es jedoch deutlich schwieriger, gleichzeitig den Schadensverlust und den höheren Wutverbrauch auszugleichen.



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Der Ansturm-Barbar wird noch stärker getroffen

Beim Ansturm-Barbaren fällt der Verlust voraussichtlich noch größer aus. Zusätzlich zu den allgemeinen Barbaren-Nerfs werden mehrere Mechaniken für Blutungs- und Schaden-über-Zeit-Builds abgeschwächt.

Betroffen sind unter anderem:

Insgesamt könnte der Ansturm-Barbar dadurch ungefähr zwei Drittel seines bisherigen Schadens verlieren.

Ein saisonaler Splitter des Höllenfeuers könnte einen Teil dieses Verlustes kompensieren. Der beschriebene Effekt erhöht den gesamten Schaden um 100 Prozent, reduziert dafür aber die kritische Trefferchance.

Für einen Schaden-über-Zeit-Build ist dieser Nachteil weniger relevant, da dessen Hauptschaden ohnehin nicht kritisch trifft. Der Ansturm-Barbar könnte seinen Schaden dadurch zunächst durch drei teilen und anschließend über den saisonalen Effekt wieder verdoppeln.

Der Splitter des Höllenfeuers ist allerdings eine Saisonmechanik. Er löst daher nicht das grundlegende Balanceproblem des Builds.

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Der Ring des roten Furors bietet nur begrenztes Potenzial

Der Ring des roten Furors könnte Builds wie Hammer der Urahnen oder Tritt unterstützen.

Nach der Änderung musst du innerhalb von fünf Sekunden 30 Wut verbrauchen. Deine nächste nicht kanalisierte Fertigkeit trifft anschließend garantiert kritisch und erhält zusätzlichen kritischen Trefferschaden.

Für Wirbelwind ist der Ring ungeeignet, weil kanalisierte Fertigkeiten den Effekt nicht nutzen können.

Auch bei anderen Builds bestehen klare Nachteile:

  • Der Ring belegt einen wertvollen Ausrüstungsplatz.
  • Die benötigte Wut muss tatsächlich ausgegeben werden.
  • Der passive Wutverlust durch Ramaladnis Opus Magnum zählt voraussichtlich nicht als Verbrauch.
  • Eine sehr große maximale Wutmenge lässt sich nicht automatisch mit einem einzigen Angriff vollständig umsetzen.
  • Der Build verliert den Effekt eines anderen offensiven Rings.

Der Ring eröffnet damit zwar neue Möglichkeiten für Hammer der Urahnen oder Tritt. Allein dürfte er diese Builds jedoch nicht auf das Niveau der bisherigen Spitzen-Builds heben.

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Schwache Barbaren-Builds erhalten keine ausreichenden Buffs

Die allgemeinen Nerfs treffen starke und schwache Builds gleichermaßen. Dadurch ändert sich die Meta nicht grundlegend.

Folgende Spielweisen waren bereits zuvor deutlich schwächer als Wirbelwind oder Ansturm:

  • Hieb
  • Aufwühlen
  • Raserei
  • Sprungschlag
  • Doppelschwung
  • Todesstoß
  • Tritt
  • Hammer der Urahnen

Statt nur die stärksten Builds abzuschwächen, wären gezielte Verbesserungen für diese schwächeren Fertigkeiten notwendig. Andernfalls bleiben sie auch nach dem Patch unattraktiv.

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Der Hexenmeister gehört zu den großen Gewinnern

Beim Hexenmeister setzt Blizzard nicht nur auf höhere Schadenswerte, sondern auch auf Verbesserungen des grundlegenden Spielgefühls.

Mehrere Fertigkeiten können künftig während der Bewegung und parallel zu anderen Aktionen eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem Finsteres Verlies und Bombardement.

Dadurch sollen störende Animationssperren reduziert werden. Das ist besonders wichtig, weil sich der Hexenmeister bisher vergleichsweise langsam und schwerfällig spielt.

Daneben werden zahlreiche Fertigkeiten, einzigartige Gegenstände und legendäre Aspekte verbessert. Teilweise steigen Werte auf das Fünffache ihres bisherigen Niveaus.

Der Vorpostensplitter steigt beispielsweise von 36 auf 180 Prozent. Ein weiterer Wert wird von 200 auf 1.000 erhöht.

Der Hexenmeister profitiert damit von zwei Arten von Verbesserungen:

  • Deutlich höherer Schaden
  • Flüssigere und beweglichere Abläufe

Zudem werden zahlreiche einzigartige Gegenstände und legendäre Aspekte der Klasse verstärkt. Der Hexenmeister gehört deshalb zu den größten Gewinnern der Änderungen.

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Der Druide ist der größte Verlierer

Der Druide erhält zwar einzelne Verbesserungen, verliert gleichzeitig aber mehrere wichtige Mechaniken.

Besonders hart trifft es schnelle Zerfetzen-Builds. Bisher kann der Druide mit Zerfetzen auch ohne ausgewähltes Ziel nach vorne schnellen. Auf dem PTR soll wieder zwingend ein Gegner als Ziel benötigt werden.

Damit verliert der Build einen großen Teil seiner Mobilität.

Der Nerf ist besonders auffällig, weil diese Spielweise nicht zu den stärksten Builds für hohe Grubenstufen gehört. Ihre Stärke besteht vor allem in ihrem schnellen und dynamischen Spielgefühl.

Der Druide ist traditionell eine der langsameren Klassen. Die Möglichkeit, sich mit Zerfetzen schnell durch Gegnergruppen und Gebiete zu bewegen, gleicht diesen Nachteil teilweise aus. Nach der Änderung funktioniert die Bewegung nur noch, wenn ein geeignetes Ziel vorhanden ist.

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Auch schwächere Druiden-Builds werden getroffen

Neben Zerfetzen werden weitere Mechaniken des Druiden abgeschwächt.

Der Ruf des Sturmhirten war zu stark und benötigte eine Anpassung. Allerdings fallen auch die Änderungen an verschiedenen Erd-Builds erheblich aus.

Betroffen sind unter anderem:

Macht des Bären wird im Zusammenhang mit Entschlossenheit von 13 auf vier Prozent reduziert. Diese Spielweise gehörte jedoch bereits zuvor nicht zur dominierenden Meta.

Damit trifft der Patch erneut Builds, die nicht zu den stärksten Varianten der Klasse zählen. Unter den betrachteten Klassen wirkt der Druide deshalb wie der größte Verlierer.

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Der Jäger könnte die neue Spitzenklasse werden

Der Jäger erreicht bereits vor den Änderungen sehr hohe Grubenstufen. Gleichzeitig enthält die analysierte Fassung der Patchnotes überwiegend Verbesserungen für die Klasse.

Damit könnte der Jäger zu einer der stärksten Klassen der kommenden Saison werden.

Besonders auffällig ist, dass eine bereits konkurrenzfähige Klasse zusätzliche Buffs erhält, während deutlich schwächere Klassen nur begrenzt verbessert oder sogar weiter abgeschwächt werden.

Neben dem Hexenmeister zählt der Jäger deshalb zu den klaren Gewinnern.

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Totenbeschwörer und Paladin erhalten möglicherweise zu wenig

Beim Totenbeschwörer und beim Paladin reichen die beschriebenen Verbesserungen voraussichtlich nicht aus, um die grundlegenden Probleme der Klassen zu beheben.

Im direkten Vergleich mit dem Hexenmeister fallen ihre Buffs deutlich kleiner aus. Während einzelne Werte des Hexenmeisters teilweise verfünffacht werden, erhält der Totenbeschwörer an einigen Stellen nur geringe prozentuale Verbesserungen.

Beide Klassen könnten deshalb trotz ihrer Änderungen weiterhin hinter den stärkeren Alternativen zurückbleiben.

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Der Zauberer verliert seinen stärksten Build

Der Zauberer befand sich bereits zuvor in einer schwierigen Position. Die Klasse verfügte über einen besonders starken Build, der nun ebenfalls abgeschwächt wird.

Ob andere Spielweisen diese Lücke schließen können, ist unklar. Ohne zusätzliche Buffs könnte der Zauberer deshalb im Mittelfeld oder darunter landen.

Der Geistgeborene wirkt nach der ersten Einschätzung ebenfalls durchschnittlich. Die Klasse gehört weder zu den größten Gewinnern noch zu den größten Verlierern.

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Vorläufige Gewinner und Verlierer

Gewinner:

  • Jäger
  • Hexenmeister

Mittelfeld:

  • Geistgeborener
  • Zauberer
  • Barbar

Verlierer:

  • Totenbeschwörer
  • Paladin
  • Druide

Diese Einteilung basiert auf den angekündigten PTR-Änderungen und den Berechnungen aus dem Ausgangsmaterial. Sie kann sich durch Tests, angepasste Patchnotes und bislang nicht vorgestellte Saisonmechaniken noch verschieben.

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Die Saisonmechanik könnte die Balance erneut verändern

Die Seelensplitter bieten verschiedene starke Boni:

  • 100 Prozent zusätzlicher Gesamtschaden
  • zusätzliche kritische Trefferchance
  • höhere Angriffsgeschwindigkeit
  • zusätzlicher Schaden nach dem Töten von Gegnern
  • 40 Prozent Schadensreduktion

Einzelne Klassen-Nerfs könnten dadurch zumindest teilweise ausgeglichen werden. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass neue Gegenstände und Setkombinationen zu einem erheblichen Machtanstieg führen.

Auch Leorics Krone könnte dabei eine Rolle spielen, sofern sich damit zusätzliche Seelensplitter oder vergleichbare Effekte ausrüsten lassen.

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Zwei Barbaren-Sets könnten miteinander kombiniert werden

Eine mögliche Kombination betrifft die beiden Barbaren-Sets:

Sollten neue Effekte die Anzahl der benötigten Setteile reduzieren, könnten möglicherweise beide fünfteiligen Setboni gleichzeitig aktiviert werden.

Im Raum steht eine Kombination aus einem Effekt für reduzierte Setanforderungen und einem zusätzlichen Ring mit einer vergleichbaren Mechanik. Ob diese Kombination tatsächlich funktioniert, ist jedoch noch nicht geklärt.

Auch In-Geom kehrt zurück und könnte zusammen mit den neuen Gegenständen weitere starke Wechselwirkungen ermöglichen.

Welche Kombinationen tatsächlich spielbar sind, lässt sich erst auf dem öffentlichen Testrealm prüfen. Viele Gegenstandseffekte und ihre Interaktionen sind noch nicht vollständig bekannt.

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Weitere Änderungen werden zur BlizzCon erwartet

Die BlizzCon findet am 12. und 13. September statt. Der Saisonstart ist für den darauffolgenden Dienstag vorgesehen.

Blizzard hat darauf hingewiesen, dass auf dem PTR bewusst noch nicht alle Inhalte der kommenden Saison verfügbar sein werden. Weitere Neuerungen sollen erst auf der BlizzCon vorgestellt werden.

Damit fehlen möglicherweise noch entscheidende Faktoren:

  • Weitere Gegenstände
  • Zusätzliche Saisonmechaniken
  • Neue Setkombinationen
  • Änderungen nach dem PTR-Feedback
  • Bislang nicht vorgestellte Klassenanpassungen
  • Zusätzliche Inhalte der BlizzCon
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